Spendenaktion


Unterstützen Sie St. Lukas mit dem Erwerb eines Original- Linoldrucks in Rot oder Blau in den Maßen DIN A2 (59cm x 42cm).
Geben Sie einfach bei Stefan Iserhot-Hanke, unter E-Mail:
hankest@gmx.net, Ihre gewünschte Anzahl von Drucken in Auftrag. Die Höhe der Spende liegt in Ihrem persönlichen Ermessen. Bei Interesse kann der Druckvorgang auch in Ihrer Anwesenheit durchgeführt werden. Die Aktion wird beim kommenden Weihnachtsbasar mit weiteren Motiven fortgesetzt.

 

 

 

 

 

Luther für Neugierige


Ein besonderes Erlebnis war gegen Ende dieser Besuchsaktion die persönliche Begegnung mit Fabian Vogt am 22. Oktober, als er mit seinem Kabarett „Luther bei die Fische“ zu uns in die Lukaskirche kam.
Ein besonderes Erlebnis war gegen Ende dieser Besuchsaktion die persönliche Begegnung mit Fabian Vogt am 22. Oktober, als er mit seinem Kabarett „Luther bei die Fische“ zu uns in die Lukaskirche kam.

Etwa 1000 Exemplare von Fabian Vogts 180seitigem Buch „Luther für Neugierige” haben 25 engagierte Gemeindeglieder von St. Lukas von Mitte September bis Ende Oktober diesen  Jahres als Gruß unserer Gemeinde zum 500jährigen Reformationsjubiläum an evangelische  Gemeindemitglieder in unserer Gemeinde verteilen können. Die Verteiler haben dafür viele erfreute und positive Rückmeldungen (aber auch einige grollende Ablehnungen) erfahren.
Etwa 1000 Gemeindeglieder sind nicht mehr besucht worden. Sie haben das Buch nicht bekommen. Die engagierten ehrenamtlichen Boten unserer Gemeinde haben die Besuche bei Ihnen aus zeitlichen und kräftemäßigen Gründen nicht mehr schaffen können.
Vielleicht haben Sie – umsonst – gewartet. Das tut uns leid! Wir haben noch einige Bücher in unserem Gemeindehaus und schlagen Ihnen deshalb vor: Entweder Sie holen sich im Kirchenbüro kostenlos ein Buch von Fabian Vogt ab oder Sie rufen uns im Kirchenbüro an (Telefon: 59 64 00) und jemand von uns bringt Ihnen das Buch ins Haus. Bis Weihnachten erwarten wir Ihren Anruf oder Besuch wegen des Buches „Luther für Neugierige“.

 

Herzliche Grüße, Ihre Pastoren Hans-Jürgen Martensen, Albert Schäfer, Jürgen Stäcker und Georg Warnecke

Junker Jörg, der "falsche ritter"


Am Sonntag, den 2. Juli gab Pastor Warnecke die Gottesdienstgestaltung an den Kinderchor von St. Lukas unter der Leitung von Bastiane Becker-Foß weiter. Der Altarraum wurde zur Bühne, erst zum Marktplatz der Stadt Worms, dann zu einem einsamen Waldstück, in dem ein Überfall auf ein Fuhrwerk stattfand, schließlich zur Wartburg mit Luthers Studierstube, einem Rittersaal und einem Trinkgelage und endlich zu einer Kapelle. „Der falsche Ritter“ heißt das Kindermusical von Andreas Hantke, das Frau Becker-Foß, leicht abgeändert, auf dem Klavier begleitete und den Weg Martin Luthers zum Reformator zum Inhalt hat. „Unser“ Martin Luther, (oder vielleicht besser, unsere Martina Luther?) hatte eine Schuhgröße unter 36 und das lange schwarze Gewand musste mit Sicherheitsnadeln gekürzt werden. Dennoch wird kaum einer der Zuschauer an der Ernsthaftigkeit, Glaubwürdigkeit und Energie dieses jungen Luther gezweifelt haben, so intensiv war der Gesamteindruck der Aufführung. Die Kinder beherrschten ihre Lied- und Sprechtexte sicher, auch die sehr langen und anspruchsvollen Rollen des „Junker Jörg“ und des Erzählers, und legten voller Spielund Singfreude los. Ohne Hilfen sprachen sie auswendig und waren bis in die hinteren Reihen der gut besuchten Kirche ohne Mühe zu verstehen. Herzlichen Dank noch einmal für  diesen besonderen Gottesdienst!

A. Goldflam

Sommerfreizeit Korsika 2017 - "läuft bei dir"


Am 9.8. machten sich 47 sonnenhungrige Teilnehmer und Mitarbeiter auf eine lange, aber lohnenswerte Anreise auf die „Insel der Schönheit“, wie Korsika zu Recht genannt wird. Nach über 30 Stunden Fahrt mit Bus und Fähre erreichten wir glücklich und erschöpft unser wunderschönes Camp an der Ostküste der Insel, ca. 50km südlich von Bastia.
Die traumhafte Kombination aus Mittelmeerstrand vor der (Zelt)Tür und bergigem Hinterland gab uns viele Möglichkeiten: Strandrallye, Übernachtungen am Strand, Bergwanderungen mit Übernachtung unterm Sternenzelt, Mitternachtsschwimmen, Ausflüge nach Corte ins Landesinnere, Bastia und kleinen Küstenorten, Badegumpen, Wasserfällen uvm. ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Unser Top-Küchenteam mit Benny und Annalena versorgte uns mit allem, was das Herz begehrt. Zwischendurch war immer viel Zeit für Gespräche, für Singen, Lesen, Paracords knüpfen, Caps bemalen usw. Inhaltlich haben wir uns an dem Spruch „läuft bei dir“ orientiert und überlegt, wo Gottes Spuren in unserem Leben zu finden sind, auch gerade dann, wenn „es nicht läuft“. Bibelarbeiten, Gottesdienste, Abendandachten und Morgenimpulse (diese zu Luther-Sprüchen) haben uns einen Rahmen gegeben, der diese Zeit geprägt hat und vielen die Möglichkeit gab, Gott näher kennenzulernen und noch mehr im Glauben an ihn gefestigt zu werden.

Fazit 1: wir hatten tolle Gemeinschaft untereinander und mit Gott, haben in verschiedenen Situationen Bewahrung erlebt und sind uns sicher: eine Sommerfreizeit ist ein unaufgebbares Highlight im Jahresablauf – egal ob für Teilnehmer oder für Mitarbeiter. Und: wir freuen uns schon riesig auf 2018, wo es zu Beginn der Sommerferien nach Schweden (Smaland) geht!

Fazit 2: diese Freizeit war eine Kooperation von drei Gemeinden aus Hamburg (Eidelstedt, Fuhlsbüttel, Nettelnburg) – und wir sind froh, dieses „Experiment“ gewagt zu haben – so dass wir auch im kommenden Jahr gemeinsam unterwegs sind!
Zum Schluss: vielen Dank für alle Unterstützung aus unserer Gemeinde im Vorfeld und während der Reise: durch Nachfragen, Werben, Gebet und Spenden!

Diakon Willem F. Heins

WIR WAREN IM HEILIGEN LAND –IN HOLLAND …


Moment mal: hat der Diakon da nicht etwas falsch verstanden? Jeder weiß doch, dass das Heilige Land nicht in Holland ist - jedoch: eine Gruppe von 6 Teamern aus der Kinder- und Jugend-arbeit hat eine Kurz-Bildungsreise in die Niederlande gemacht: vom 28.-29.7. waren wir im Openlucht (=Freilicht)Museum  Orientalis in Nijmegen. Dieses Freilichtmuseum wurde vor über 100 Jahren gegründet, um Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, ins Heilige Land, also Israel, zu reisen, zu zeigen, wie die Menschen zur Zeit Jesu gelebt haben.
Entstanden ist dieses Heilig Land Stichting“ (Stiftung Heiliges Land) als „Bijbels Openlucht Museum“  (Biblisches Freilichtmuseum), was sich mittlerweile aber als „Orientalis“ den drei großen monotheistischen  Religionen widmet. So gibt es ein typisches Dorf aus dem Oman, das dem Islam gewidmet ist – und auch die Nomadenzeit des Alten Testaments sowie eine jüdische Synagoge sind zu entdecken. Erweitert wird dieser Erlebnisraum durch einige „überdachte Ausstellungsräume“ zu unterschiedlichen Themen. Info’s unter: www.museumparkorientalis.nl/de/

Trotz 4 Stunden Fahrt ein lohnendes Ziel! Wir fuhren zunächst nach Münster, wo wir in den Räumlichkeiten der dortigen Landeskirchlichen Gemeinschaft Unterschlupf fanden (vor dem Einschlafen wurde natürlich noch die Stadt incl. kulinarischer Möglichkeiten erkundet). Am Samstag dann waren wir nach einer zweistündigen Fahrt ab Münster den ganzen Tag auf den Beinen – und freuten uns, dass wir unversehrt und behütet kurz vor Mitternacht wieder zu Hause ankamen.

Alstertaufe 2017 - Ja, ich will getauft werden


 „Gleich hört es auf zu regnen, Sie werden sehen!“ Pastor Christian Paul stand auf der großen Bühne am Alsterlauf und tat so, als ob er sich sicher wäre. Und tatsächlich: Es hörte auf zu regnen. Fast ungläubig nahmen die Familien ihre Schirme runter. 31 Menschen wollten sich taufen lassen, wollten den Wind und das nasse Gras hautnah erleben, wollten spüren, wie das Wasser über ihren Kopf läuft. Vorher gab es noch Gesang, Gebet und – Tauffragen. Ja, deutliche und klare Fragen. Eine Erwachsene rief so laut: „Ja, ich will getauft werden“, dass es über die ganze Alsterwiese schallte.

 

Über 600 Menschen waren zu diesem Fest gekommen. Die vier Kirchengemeinden in der Region Mittleres Alstertal hatten diesen großen Gottesdienstdienst organisiert – und voller Gottvertrauen gehofft, dass alles gut gehen würde. Sogar die Sonne schaute am Beginn heraus, so, als ob sie neugierig wäre. Was gab es da nicht alles zu sehen und zu hören: Posaunisten und Trompeter, die aus Lungenkräften bliesen. Einen Projektchor, der so mitreißend sang, dass die Besucher einfach mitmachen mussten. Fünf Pastoren aus der Region, die durch den Gottesdienst führten und mutig zur Alster zogen, um zu taufen. Viele Familien, klein und groß, die die große Gemeinschaft der Christen suchten. Ein achtjähriger Junge ließ sich dann auch ganz untertauchen, dreimal, so dass er pitschnass wieder ans Ufer kam. Entweder ganz oder gar nicht. Er strahlte. Diese Taufe wird er nicht vergessen.

 

So ging es den vielen Helfern auch, die dafür sorgten, dass der Gottesdienst reibungslos ablief. Alle werden diese Feier so schnell nicht vergessen. Es war ein fröhliches geistliches Erlebnis. In zwei Jahren wieder? Wir werden sehen.

 

 Martin Barkowski

 Die Pastoren der Gemeinden Mittleres Alstertal (v.l.n.r.): Pastor Martin Barkowski (Regionalpastor
St. Marien und Nikodemus in Ohlsdorf-Fuhlsbüttel), Pastor Dr. Olav Hanssen (St. Marien und
Nikodemus in Ohlsdorf-Fuhlsbüttel), Pastor Georg Warnecke (St. Lukas in Fuhlsbüttel),
Pastor Detlev Melsbach (Maria Magdalenen in Klein Borstel), Pastor Christian Paul (Christophorus
in Hummelsbüttel), Pastor Volker Simon (Maria Magdalenen in Klein Borstel)

„The Good News Singers“ feierten ihr 20-jähriges Jubiläum!


Die Good News Singers gaben zu ihrem 20-jährigen Bestehen unter der Leitung von Hanno Andersen ein bemerkenswertes Vokal- Konzert.
Mal abgesehen von dem angenehmen „Unisono-Klang“ des Chores (der hart erarbeitet sein muss), hat in den letzten Konzerten die Auswahl des Liedgutes Eindruck gemacht. Basierend auf den elegischen und gleichzeitig hoffnungsfrohen Spirituals der Afro-amerikanischen Baumwollpflückergeneration, hat sich der Chor ein Repertoire erarbeitet,  das sowohl in der Breite (der Themen) als auch in der Tiefe (der Gedankengänge) beachtlich ist.
Sehr launig, emotional und individuell werden die einzelnen Beiträge den zahlreichen Zuhörern an’s Herz gelegt – man merkt, daß die Auswahl und die Arangements durchaus fundiert und hochmusikalisch „zum Besten“ gegeben werden. Die Lukasgemeinde sollte sich um eine stetige Unterstützung dieses Chores „reißen“ – es wäre belebend!


Dierk Schmeisser

Seniorenfreizeit im Klosterhotel Heiligengrabe


In diesem Jahr reisten 13 Senioren mit Pastor Warnecke auf Seniorenfreizeit nach Heiligengrabe. Vor unserem Start sprach Pastor Stäcker auf dem Kirchplatz von St. Lukas den Reisesegen für uns. In vielen fröhlichen aber auch sehr ernsten Gesprächen haben wir uns mit Martin Luther und seiner Lehre  auseinandergesetzt. Wir haben Bibeltexte zum Thema Gnade hinterfragt und über die Gnade Gottes und was sie für uns bedeutet gesprochen. Dazu gab es von uns viele Fragen. Pastor Warnecke half uns in den Arbeitsgesprächen am Vormittag und am Abend mit umfassenden Erklärungen und Informationen weiter. Trotz unserer manchmal kontroversen Ansichten hat ein freundlicher, rücksichtsvoller und herzlicher Umgang miteinander die ganze Freizeit geprägt. Wieder war die Seniorenfreizeit eine gesegnete Zeit für uns alle!

Happy Birthday, Elisabeth!


Am 26.März 2017 erblickte Elisabeth Heins, Tochter unseres Diakons, das Licht der Welt. Wir gratulieren Willem Heins und seiner Familie zur Geburt des Mädchens! Der Kirchengemeinderat und die Gemeindebriefredaktion wünschen dem neuen Erdenbürger alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

"MehrgenerationenGarten" in St. Lukas - Was ist das denn?


Wir wollen einen Garten anlegen, der von verschiedenen Generationen unserer Gemeinde genutzt werden kann. Er soll hinter dem Gemeindehaus entstehen. Es können dann dort morgens die Kita- Kinder Fußball spielen, auf einer Terrasse kann Kaffee getrunken oder gegrillt werden und den Jugendlichen unserer Gemeinde soll Raum geben werden, sich draußen aufzuhalten.
Es sollen verschiedene Pflanzen, Gräser, Kräuter und Obstbüsche angepflanzt werden. Wir möchten einen Garten herstellen in dem sich alle Generationen wohlfühlen und in dem jeder Rücksicht auf die anderen Generationen nimmt. Wir werden mit einer Gruppe von Gemeindemitgliedern aus allen Generationen einen Plan erstellen. Zunächst wird ca. Mitte Juli nach der Vogelschutzzeit eine ebene Rasenfläche angelegt, die vorhandenen Büsche entsprechend zurückgeschnitten und eine Umfriedung hergestellt. Alles Weitere soll dann eine Gruppe Interessierter planen. Wir bitten alle Interessierten, die uns bei der Planung und später auch bei den Außenarbeiten tatkräftig unterstützen möchten, sich im Kirchenbüro zu melden. Wir brauchen viele Helfer für dieses Projekt!


Antje Studemund, Mitglied des KGR

Herzlichen Dank an die Spender!


Im letzten Jahr haben wieder viele Menschen durch Geld- und Sachspenden dazu beigetragen, dass die Arbeit in der St. Lukas-Kirchengemeinde weitergehen kann.
Dank Ihnen konnten wir zum Beispiel die Sanierungsarbeiten an unserer schönen St. Lukas-Kirche angehen – und auch die anderen Projekte in der Gemeinde konnten dank Ihrer Spenden unterstützt werden.

Unter anderem gehören hierzu die Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, für Senioren und auch für den Basar; und so manches geschieht im Hintergrund, was nötig ist, damit die Arbeit in der Gemeinde weitergehen kann. Durch Ihre Spenden tragen Sie dazu bei, dass St. Lukas ein Ort des Willkommens, ja, ein Stück Zuhause werden kann. Dafür möchte die Kirchengemeinde Ihnen von Herzen danken!

Es ist gut, wenn man, wie in einer großen Familie, zusammenhält und einander unterstützt – durch gespendete Zeit und praktische Arbeit ebenso wie durch finanzielle Spenden. In der Zukunft werden die Gemeinden noch viel stärker darauf angewiesen sein als es in der uns vertrauten Vergangenheit war.
Gerade weil wir dies’ sehen, sei allen Spendenden an dieser Stelle herzlich Dank gesagt! Danke dafür, dass Sie Ihre Verbundenheit mit St. Lukas ganz konkret und praktisch zeigen!

 

Pastor Georg Warnecke

Wir feierten die Konfirmation 2017


Am 30. April und 7. Mai 2017 wurden 26 junge Menschen in St. Lukas konfirmiert – und das bei strahlendem
Sonnenschein! Begleitet wurden sie dabei von Pastor Georg Warnecke, Diakon Willem F. Heins (beide auf dem Foto), aber auch den besten Wünschen des Kirchengemeinderates, der ganzen Gemeinde und natürlich ihren Eltern, Paten, Freunden und Verwandten.

Antonia Blum, Teresa Blümel, Ben Diekert, Nick Donandt, Kaya Engel, Niclas Göhring, Jana Hofmann, Jill Laposi, Jacob Nillies, Emilia Rutzen, Merlin Sander, Flora Steffani, Maximilian Steuber, Constanze Suhr, Philippa Suhr,  Oscar Boyens, Paul Förster, Justus Friedo, Lynn Gabelenz, Felina Hildebrandt, Finn Salewski, Marlena Salewski, Friedrich Seelmaecker, Felix Toebe, Bodil von Hollen, Laetitia Werner

Der Kirchgemeinderat von St. Lukas


Bei den KGR-Wahlen wurden – in alphabetischer Reihenfolge – folgende Personen in’s Amt gewählt:

  • Anke Berlin
  • Thorben Böttcher
  • Carsten Dehn
  • Susanne Helbing
  • Christina Iserhot
  • Heidrun Kindt
  • Antje Studemund
  • Marco Trümper

Mini–Job


Wir bieten einen Mini–Job  – dass St. Lukas schön anzusehen bleibt! 

 

Wir suchen jemanden, die oder der unser Team ergänzt und unsere Küsterin unterstützt; es fallen hausmeisterliche Hilfstätigkeiten an, wie Pflege des Grundstückes, der Grünanlegen und der Gebäude, Gestaltung des Schaukastens usw. usf. – alles in enger Rücksprache und Zusammenarbeit mit der Küsterin.

 

Wir wünschen uns:

Teamfähigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, handwerkliches Geschick usw.

 

Die Mitgliedschaft in der Ev.-luth. Kirche ist Einstellungsvoraussetzung; körperliche Fitness und gute Deutschkenntnisse von Vorteil.

 

Informationen im Gemeindebüro oder bei Pastor Warnecke.

Wie ich in der Kirche St. Lukas beten lernte


Es war kurz nach der Einweihung der „neuen“ Lukaskirche, zwischen dem 4. Adventssonntag und Weihnachten 1938. Da ging meine Großmutter mit mir zusammen in die „neue“ Kirche. Wir setzten uns rechts unter die Orgelempore und besahen uns andächtig die Kirche.

Da nahm meine Großmutter meine beiden Hände und legte meine Finger sorgfältig ineinander und sagte: „So betet man.“ Mehr nicht. Aber so habe ich beten gelernt. Mit vier Jahren. Später ging ich in den Kindergottesdienst in St. Lukas, noch während der Nazizeit. Und das kam so.

In unserem Haus wohnte Schwester Jutta Taubert, die spätere Ehefrau von Hermann Ehlers. Sie fragte mich eines Tages, ob ich nicht Lust hätte, in den Kindergottesdienst zu kommen. Ich hatte. Und so ging ich von dem Zeitpunkt an – es muß etwa 1943 gewesen sein – zum Kindergottesdienst nach St. Lukas.

Ich gehörte zur Gruppe von Pastor von Krosigk (der damals noch seine volle Stimme hatte). Und ich habe ihn so sehr gemocht, dass ich mich ein paar Jahre später – 1947 – auch bei ihm zum Konfirmandenunterricht an gemeldet habe. Pastor Zach verehrte ich – natürlich! – aber den Konfirmandenunterricht wollte ich bei Pastor von Krosigk erleben. Er hat mich dann, zusammen mit einer großen Schar von Konfirmanden, Palmarum 1949, das war der 10. April, konfirmiert.

Im Jahr 2000 hatte ich die große Ehre und das große Vergnügen, bei meiner Goldenen Konfirmation, die Pastor Nolte vornahm, die Predigt halten zu dürfen. Pastor von Krosigk hatte damals über Dürers Bild „Ritter, Tod und Teufel“ gepredigt.

Ich hatte bei der Goldenen Konfirmation die Möglichkeit, dieses Bild in Großformat an die Wand über dem Altar zu projizieren. So konnten es alle vor Augen haben. Und der Predigttext war mein Konfirmationsspruch, der mich durch mein ganzes Leben begleitet hat: “Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ So ist St. Lukas seit 1938 meine „Heimat“, auch wenn ich in der Zwischenzeit ein paar Jahrzehnte in anderen Kirchengemeinden tätig war.

1987 bin ich in die Gemeinde, in der ich durch meine Großmutter beten gelernt hatte, als Gemeindepastor zurückgekehrt. Bei dem Empfang nach meiner Einführung sagte Pastor Meder: „Denkt nicht, das ist noch der kleine Jürgen von damals! Er ist inzwischen ein anderer geworden.“

1996 habe ich mich als Pastor von der Gemeinde – übrigens zusammen mit unserer alten Orgel – verabschiedet. Aber ich wohne ja nach wie vor in der Nähe und gehöre immer noch zu der Gemeinde, in der ich „groß“ geworden bin.

 

 Jürgen Stäcker

Gemeindebüro mit neuer Besetzung


Mein Name ist Christiane Groth. Ich werde in diesem Jahr 55 Jahre, habe einen 25-jährigen Sohn und bin eine echte Hamburgerin. Nicht nur hier geboren, sondern auch nie richtig raus gekommen. Warum auch?

Und nun freue ich mich umso mehr, im schönsten Stadtteil dieser großartigen Stadt nicht nur leben, sondern jetzt auch arbeiten zu dürfen. Da ich in einem ökumenischen Elternhaus aufgewachsen bin, Mutter katholisch, Vater evangelisch, stand das Thema Glaube eher im Kleingedruckten.

Bis ich dann zum Konfirmandenunterricht angemeldet wurde und man mich bereits in dieser Zeit vom Pastor als Lektorin einsetzte.

Seit über 40 Jahren bin ich nun also in der Kirche ehrenamtlich tätig. 2011 beendete ich meine Ausbildung als Prädikantin und bin seither in der Gemeinde St. Bonifatius in Barmbek auch predigend unterwegs.

Dort gibt es nicht nur die sehr gesangsintensiven Gospelmessen, sondern auch „ganz normale“ Gottesdienste. In beiden Varianten fühle ich mich zu Hause.

Die Menschen meiner näheren Umgebung beschreiben mich als besonders hilfsbereit, den Menschen und dem Leben zugewandt, geduldig, offen und lebendig. Mit diesen und noch einigen anderen Eigenschaften, möchte ich zukünftig in Ihrer Gemeinde aktiv sein.

Ich liebe den Kontakt zu Menschen und versuche mit allem, was ich bin, ein Segen zu sein. Ich freue mich auf Begegnungen, die gemeinsame Suche nach Lösugen, gelungene Veranstaltungen und vielleicht sogar ganz neue Impulse von beiden Seiten für ein harmonisches Gemeindeleben.

Gerne singe ich mit meinen Gospelmädels, den „Sisters in Soul“, fahre in Hamburg am liebsten mit dem Fahrrad überall hin, backe mein Brot selbst, koche gern (kann aber nur in unüberschaubaren Mengen!) und versuche nach dem zu leben, was auf einem Aufkleber an meinem Auto steht: „... und wenn es Gott doch gibt?

Regionalisierung – Zauberwort oder ...?


Auch in Landeskirchen außerhalb unserer „Nordkirche“ ist es schon länger eine zentrale Zukunftsfrage, wie die Arbeit in einer Region durch verbindliche Zusammenarbeit verbessert werden kann.

Vor sinkenden Mitgliederzahlen und da- mit auch langfristig sinkenden Einnahmen dürfen wir nicht die Augen verschließen. Nach wie vor begegnet Kirche den meisten Menschen als Ortsgemeinde, als Kirche im Dorf oder im Stadtteil und wenn möglich als „Vollsortimenter“ mit Ange- boten für Kinder, Jugendliche, Senioren, Familien,  Alleinerziehende,  Menschen, die noch oder wieder auf der Suche nach

„ihrem“ Glauben sind, Musikinteressierte. Aber in einer Zeit zunehmender Individualisierung gewinnen Formen kirchlicher Arbeit an Gewicht, die nicht mehr an die Ortsgemeinde gebunden sind.

Die Chancen der Regionalisierung liegen auf der Hand: in einer Region können differenziertere Angebote gemacht werden, die einzelne Gemeinde kann ein eigenes Profil entwickeln und wird gleichzeitig von dem Druck befreit, „alles“ anbieten zu müssen, und damit können am Ende Ressourcen geschont werden, finanzielle und menschliche.

Bevor in einer Region eine formale Struktur eingeführt wird, sollten die Inhalte der regionalen Zusammenarbeit geklärt wer- den: welche gemeinsamen Projekte sollen verwirklicht werden, welche Schwerpunkte will man setzen, welche Arbeitsbereiche sollen in Verantwortung der einzelnen Gemeinde bleiben und an welchen Stellen ist funktionale Arbeitsteilung gewollt.

In den nächsten Schritten kann dann die Rechtsform der Zusammenarbeit in der Region diskutiert und entschieden werden. Hier sind – mit zunehmender Verbindlich- keit – verschiedene Formen denkbar, be- ginnend mit einer „Kooperation ohne ver- tragliche Grundlage“ über eine „Arbeitsgemeinschaft mit gemeinsamer Satzung“ und einen Kirchgemeindeverband bis hin zu einer Fusion, bei der die bisher beste- henden Gemeinden als Körperschaften aufgelöst und in eine neue Gemeinde überführt werden. (Quelle)

Was hat das nun mit der Region „mittleres Alstertal“ und der Tatsache, dass St. Lukas sich eine Auszeit von der Mitarbeit in der Region genommen hat, zu tun, mögen Sie fragen. Eine Menge, finde ich! Als ich diesen „Ablaufplan für eine gelunge- ne Regionalisierung“ las, wurde mir noch einmal ganz deutlich, was vielen von uns, die schon länger an diesem Regionalisierungsprozess mitarbeiten, irgendwie immer ein gewisses Unbehagen bereitet hat. Wir alle, nicht nur St. Lukas, haben die Regionalisierung nie wirklich als Prozess begriffen, der, wenn er gelingen soll, ernsthaft und Schritt für Schritt gegangen werden muss.

Die Zusammenführung mehrerer Gemeinden in eine Region blieb zunächst ohne Auswirkungen in der täglichen Arbeit. Durch den Wegfall von Pastorenstellen kam es dann zu teilweise nicht unerheblichen Über- oder Unterdeckungen in der pastoralen Versorgung der  Gemeinden in der Region. Daraufhin haben sich die Gemeinden in der Region an einen Tisch gesetzt, um Lösungen zu finden.

Seit 2013 haben wir in der Region eine befristete regionale Pfarrstelle. Doch auch hier ist es uns noch nicht gelungen, alle Chancen zu nutzen, die eine solche Stelle bietet. Pastor Barkowski hat mit seiner „Klingenden Kirche“ wunderbare Gottesdienste angeboten, doch einzig die „Alstertaufe“ war ein Projekt, das von allen Ge- meinden gemeinschaftlich ausgestaltet wurde.

Mit der Gebäudedatenerfassung und nachfolgend dem Standortnetzplan wurde dann der Druck auf viele Gemeinden spürbar stärker. In vielen Gemeinden kamen Fra- gen auf. Was bedeutet „nicht förderungswürdig“? Haben wir in der Vergangenheit keine gute Arbeit geleistet? Ist unsere Kirche nicht mehr gut genug, wie soll es weitergehen ...?

Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber und hat einmal mehr dazu geführt, dass versucht wurde, den Prozess der Regionalisierung mit dem letzten Schritt zu be- ginnen – „Wir stellen uns mal vor, wir sind eine einzige (fusionierte!) Gemeinde, wie sollte die dann aussehen?“. Das konnte und wollte der KGR so nicht mehr mittragen, deshalb haben wir die Anfrage des Regionalausschusses nach „Mitarbeit von St. Lukas ja oder nein“ mit einem „zunächst nicht“ beantwortet.

Das bedeutet keinesfalls, dass damit alle Türen auf immer und ewig zu sind; im Gegenteil: es wäre schön, wenn es uns in der Region gelänge, in eine echte inhaltliche Diskussion einzusteigen, aus der sich dann die für unsere Region beste Rechtsform der Zusammenarbeit ergibt.

Noch können wir die Form der „Kirche im mittleren Alstertal“ gestalten, ob das in fünf oder zehn Jahren noch so sein wird,  ist  allerdings  mehr  als  unsicher.

Claudia Scherf

Konfirmandenzeit: Mehr als Unterricht

Frage ich die Konfirmanden nach den Highlights und den eindrücklichsten Erlebnissen der Konfi-Zeit, so werden immer wieder die Freizeiten genannt.

Für die einen ist es die Sommerreise nach Norwegen und für andere die Herbst-Kurzfreizeit in Hanstedt – in Kombination mit einer Abschlusstour über Pfingsten 2016 bei Plön (Schloss Ascheberg).

Eindrucksvoll und schön sind diese Zeiten wohl vor allem deshalb, weil wir dort „Leben teilen“: miteinander essen, spielen, diskutieren, schwitzen, lachen, beten und vieles mehr.

Und das zeigt auch etwas Wichtiges für die normalen Konfi-Stunden in jeder Woche: wir wollen miteinander das Leben als Christen im ALLTAG entdecken und so gut es geht „durchbuchstabieren“.

Dass dies nicht mit der Konfirmation endet, sondern einen guten Anfang nimmt, zeigen uns viele ehrenamtliche Teamer, die selbst vor ein paar Jahren hier konfirmiert wurden (wenn ihr das gerade lest: ein DICKES Dankeschön an euch für all euer Engagement!!!) – und das zeigt auch, dass viele von euch Lust haben, weiterhin dabei zu sein: sich zu engagieren oder zu treffen – in eurer Kirchengemeinde, die für manche in die- sem Jahr ein Stück zu Hause geworden ist.

Von daher: euch allen eine schöne Konfirmation und die Gewissheit, dass Gottes JA auch weiterhin mit euch geht – lange über euer JA zu ihm am Tag der Konfirmation hinaus!

Euer Willem & Pastor G. Warnecke

Fast 70 Jahre Gemeindechor St. Lukas


Foto: P. Gebauer
Foto: P. Gebauer

Wussten Sie, dass der Chor unserer Kantorei der älteste Kreis der Gemeinde ist?

Alles hat seine Zeit: Im Jugendkreis sind üblicherweise keine Senioren und im Seniorenkreis keine Jugendlichen. Im Chor ist das anders. Er besteht durch- gehend mindestens seit 1948. Zwei Chorsängerinnen sind schon seit 1954, bzw. mit Unterbrechungen seit 1956 nach ihrer Konfirmation Mitglieder des Chores.

Der Chor probt – außer in den Schulferien – regelmäßig am Montagabend im Gemeindehaus, häufig auch öfter, wenn große Werke im Gottesdienst oder Konzerte geplant sind.

Die Leitung hatten zunächst die Kantoren Fritz Strauch und Christian Goltzsch und seit 1982 Bastiane Becker-Foß, die seit 1982 nur eine halbe Kirchenmusikerstelle besetzt hat.

Neben dem Singen im Gottesdienst haben wir im Laufe der Jahre große kirchen- musikalische Werke aufgeführt, z. B. „Israel in Ägypten“ von G. F. Händel, „Die Schöpfung“ von J. Haydn, mehrfach die „Johannespassion“ und das „Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach, den „Elias“ von F. Mendelssohn – Bartholdy und das „Requiem“ von W. A. Mozart. Auch die kleineren Werke, z. B. Messen von L. Cherubini bis Rossini, Kantaten und Motetten von Bach, Schütz und anderen haben wir gern gesungen.

Eine schöne Abwechslung waren weltliche Konzerte, u.a. die „Zigeunerlieder“ von J.Brahms, ein Sommerkonzert mit dem Spaßlied „Die Forelle“, das durch alle Musikstile von Barock bis zur Ge- genwart führt und das Singspiel „Der Sängerkrieg der Heidehasen“ von James Krüss.

Und wir haben wiederholt an der Nacht der Chöre in St. Petri teilgenommen, u.a. mit „Ich habe einen Traum“ nach Martin Luther King von Stefan Hanke und der „Jazzmesse für Frauenstimmen und Schlagzeug“ von Bob Chilcott. Gelegentlich veranstalten wir Chorfreizeiten mit intensiven Proben und viel Spaß. In den fünfziger und sechziger Jahren fuhren wir regelmäßig in den Herbstferien für eine Woche nach Loccum in die Jugendherberge und sangen im schönen Zisterzienserkloster. Da waren die meisten Chormitglieder noch Schüler.

Aber die Zeiten haben sich geändert und das Durchschnittsalter der Sänger ist gestiegen, deshalb finden die Freizeiten jetzt an den Wochenenden statt. Vor einigen Jahren waren wir z.B. auf dem Koppelsberg bei Plön, später in Oeverdiek (Timmendorfer Strand) und in Sahlenburg bei Cuxhaven mit einer Wattwanderung nach Neuwerk.

Wir feiern auch gern. Mehrfach im Jahr und nach Konzerten sitzen wir fröhlich zusammen, klönen und stärken uns an einem reichhaltigen Büffet, für das jeder etwas mitbringt.

So sind im Chor langjährige Freund- schaften entstanden und Ehen fanden dort ihren Anfang.

Kleiderkammer im Flüchtlingsheim Eschenweg


Herausforderungen, schöne Überraschungen und Wünsche zu Weihnachten

 

Wie alles begann ...

Am Runden Tisch zur Flüchtlingsunterkunft im Eschenweg haben sich Anfang April 2015 erste Arbeitsgruppen gebildet, welche die Bedarfe der dort lebenden Menschen – über das Angebot vom Unterkunftsmanagement von „fördern und wohnen“ hinaus decken könnten.

Es fanden sich schnell verschiedene Themen, die sicher Zuspruch finden würden und die von den Mitarbeite- rinnen und Mitarbeitern der Unterkunft sehr begrüßt und gefördert wurden.

Und so meldeten sich spontan viele Helferinnen und Helfer. Die Arbeitsgruppe zur Einrichtung und Betreuung einer Kleiderkammer startete mit sieben Freiwilligen – inzwischen sind es 12. Darüber hinaus gibt es Arbeitsgruppen, die Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe, Ausflüge und Wanderungen sowie Kinderclubnachmittage anbieten.

Es gibt eine Liste mit freiwilligen Personen, die Flüchtlinge zum Beispiel zu Ämtern begleiten. Und es ist ein Buffet der Kulturen in Planung. Wir haben mit Cornelia Kutter von der Kleiderkammer über Herausforderungen, schöne Erlebnisse und Wünsche gesprochen.

 

Warum engagierst du dich für die Flüchtlinge?

 

Mir ging es um die Begegnung mit den neuen Nachbarn. Wenn ich den einzelnen Menschen kennenlerne, begreife ich eher, was es bedeutet, eine Flucht erlebt zu haben. Und aus dem Mitgefühl entwickelt sich das Bedürfnis, dem anderen etwas Gutes zu tun.

 

Wie sieht euer Engagement für die Flüchtlinge am Eschenweg genau aus?

 

Zu Beginn haben wir uns bei bereits funktionierenden Kleiderkammern informiert. Wir haben Fördergelder beim Internationalen Bund beantragt, um die Einrichtung des ca. 20 qm großen Raumes zu finanzieren. Ein kleines Lager zum Aufbewahren und Sortieren der Spenden musste zusätzlich gefunden werden.

Seit Juni öffnen wir nun einmal pro Woche für zwei Stunden, in denen wir 30 - 50 Flüchtlinge betreuen. An einem zweiten Termin pro Woche treffen wir uns zum Sortieren der Spenden. Da ein Teil des Teams berufstätig ist, können nicht immer alle jeden Termin wahrnehmen, was aber kein Problem darstellt. Ein sehr gutes Kommunikationsnetz der Helferinnen sorgt stets für den Nachschub an Kleidung, Schuhen, Handtüchern und Bettwäsche.

 

Was war/ist die größte Herausforderung bei eurer Arbeit?

 

Die größte Herausforderung war es, einen möglichst fairen Verteilungsmodus zu finden. Wir haben inzwischen ein Einladungssystem entwickelt, mit dem wir alle Bewohner der Unterkunft erreichen. Es entstehen keine Wartezeiten und wir können jeden bestmöglich ausstatten.

 

Was war für dich das schönste Erlebnis bei deiner Arbeit?

 

Es ist einerseits erstaunlich und wunderbar, dass unsere Gesellschaft so viel abgeben kann und es auch tut. Und es ist andererseits schön, dass unser Angebot in der Kleiderkammer - oft sehr dankbar - angenommen wird. Einmal haben wir von einer Flüchtlingsfamilie sogar einen Apfelkuchen gebacken bekommen, was uns sehr gerührt hat.

 

Jetzt so kurz vor Weihnachten: Wenn Ihr euch von den Fuhlsbüttlern etwas wünschen könntet, was wäre das?

 

Dass sie den neuen Nachbarn gegenüber aufgeschlossen sind, Ihnen so begegnen, wie sie sich das selbst in einer solchen Lebenssituation wünschen würden.

 

Wie kann man helfen? An wen kann man sich wenden?

 

Wer sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchte, kann sich zum Beispiel melden bei der Freiwilligenagentur Nord, Büro in der „Alten Küche“, Alsterdorfer Markt 18, 22297 Hamburg, Tel.: 040 - 5077 5201, www.freiwilligenagentur-nord.de). Die Kleiderkammer am Eschenweg sucht ständig nach Kleidung für junge Männer in Größe S oder in großen Jugendgrößen (164, 176) und sportlichen Schuhen in Größe 40-45. Annahmezeit und Ort für diese Kleidung und Schuhe sind jeweils mittwochs von 13:00 - 14:00 Uhr im Eschenweg 26, Parterre links. Bitte persönlich abgeben, nicht abstellen!

Nachruf


Er gehörte zum „Urgestein“ und war manchmal ein „Fels in der Brandung“ unserer St. Lukas-Gemeinde:

ERICH HÜBNER.

Geboren am 2. September 1926 in der Etzestraße, hat er später in der Alsterkrugchaussee und dann viele Jahre in der Moorreye gewohnt, immer im Um- kreis unserer Kirche.

Nach dem 2. Weltkrieg gehörte er zu dem ersten Jugendkreis unter Hermann Ehlers und gründete dann 1947 einen eigenen Jugendkreis mit Konfirmanden, dessen noch lebende Mitglieder zum Teil heute noch in der Gemeinde verwurzelt sind.

Er selbst gehörte Jahrzehnte lang dem Kirchenvorstand von St.Lukas an und war darin so etwas wie ein Bewahrer der „Zachschen Tradition“ in der Gemeinde. Außerdem über- nahm er immer wieder ehrenamtliche Aufgaben in der Gemeinde:

viele Jahre lang die Verantwortung für die Arbeit des gemeindlichen Kindergartens im Kirchenvorstand und beim jährlichen Basar das Kaspertheater, das nicht fehlen durfte, später dann den umfangreichen Bücherstand.

Im Jahr 1952 heiratete er Ilo, geborene Blau, und beide zusammen mit ihren Kindern Ulrike, Matthias und Eckart haben das Gemeindeleben von St. Lukas entscheidend mitgeprägt. „Iloerich“, wie sich das Ehepaar selbst nannte, hatten außer Hamburg-Fuhlsbüttel noch eine „zweite Heimat“: die dänische Insel Fanö bei Esbjerg. So oft es ging, waren sie und mit ihren Freunden.

Von Beruf war er ein leidenschaftlicher Volksschullehrer. Viele Jahre lang arbeitete er in Reinbek in einer Klasse mit „Schwererziehbaren“ (wie man sie damals nannte). Seinen Schuldienst beendete er als Seminarleiter bei der Lehrerausbildung in Hamburg.

Nach schwerer Krankheit starb im Juli 2011 seine Ehefrau Ilo. Und Ende April 2015 wurde bei ihm ein inoperabler Gehirntumor diagnostiziert, mit dem er die letzten Monate seines Lebens mal schlecht, mal recht gelebt hat.

An seinem 89. Geburtstag Anfang September betonte er – schon von seiner Krankheit gezeichnet – vor seinen Gästen, die ihn zuhause besuchten, wiederholt: „Mir geht es sooo gut!“

Sechs Tage später ist er friedlich eingeschlafen. Wir haben ihn am 18. September mit einer großen Schar aus Familie, Freunden und Gemeinde neben seiner Ehefrau Ilo zur letzten Ruhe gebettet.

St. Lukas ist um eine bedeutende Persönlichkeit ärmer geworden. Gott sei Lob und Dank für diesen Menschen, den er unserer Gemeinde geschenkt hat.

– Jürgen Stäcker

Zum Standortnetzplan des Kirchenkreises Hamburg–Ost


In der Hamburger Morgenpost, dem Abend– (auch hier und hier) und dem Wochenblatt war zu lesen, dass in der Region Kirchen, ja sogar Gemeinden, geschlossen werden sollen.

Aber – ist das so?

 

Nun, der demographische Wandel ist in der Gesamtkirche mehr als deutlich wahrzunehmen – seit vielen Jahren schon, und aus vielfältigen Gründen, nimmt die Zahl der Kirchenmitglieder ab.

Das war durch gleichbleibende Kirchensteuereinnahmen bisher nicht so sehr aufgefallen, weil die Aufgaben nach wie vor bezahlt werden konnten.

Doch ist abzusehen, dass das irgendwann nicht so weiter geht – so wurden bereits schmerzhafte Einschnitte im Stellenplan durchgeführt, um die zurückgehenden Einnahmen zu aufzufangen; nunmehr werden die Kosten für die Gebäude überprüft.

Dabei hat der Kirchenkreis sich Gedanken gemacht, einen Kriterienkatalog zu entwickeln, welche Kirchen und –gebäude unabdingbar in Zukunft finanziell förderfähig sind, und welche nicht – das ist der sogenannte Standortnetzplan.

Für einige Gemeinden scheint er problematisch, weil zukünftig bei Baumaßnahmen nicht mehr alle Gebäude vom Kirchenkreis mitfinanziert werden können – mit langfristigen Folgen…

Haben wir bisher kirchliche Arbeit selbstverständlich genommen, müssen wir zukünftig darüber nachdenken, wie gemeindliche Arbeit über den Grundbetrag der Kirchensteuer hinaus von den einzelnen Gemeinden und ihren Mitgliedern finanziert werden kann.

Solange nun also eine Gemeinde ihre Sanierungen selbst tragen kann, ist für sie alles in Ordnung; kann sie es nicht, wird sie über alternative Verwendungen der Gebäude nachdenken müssen.

Das bedeutet  freilich nicht, dass eine Gemeinde geschlossen wird – das ist bisher nirgends angedacht!

Doch werden in den einzelnen Regionen des Kirchenkreises die Gemeinden zusammenrücken müssen, um auf die Herausforderungen des demographischen Wandels und der damit einhergehenden sinkenden Kirchensteuereinnahmen zu reagieren – und mit den bestehenden finanziellen Mitteln die Arbeit zu organisieren; und da bekommt die Regionalisierung der Arbeit ein neues Gewicht.

St. Lukas ist nach Vorstellungen des Kirchenkreises übrigens eine der voraussichtlich förderfähigen Gemeinden im Kirchenkreis und der Region – darüber muss freilich erst noch die Kreissynode im Frühjahr 2016 entscheiden!
Bis dahin sind sicherlich noch viele Gespräche auch in der Region Mittleres Alstertal nötig – auch, wie die Arbeit hier zukünftig verteilt wird und Schwerpunkte jeweils gesetzt werden.

 

Die Grundfragen des Standortnetzplans an uns jedoch sind andere – und darüber müssen wir alle Christenmenschen in St. Lukas gemeinsam nachdenken!

 

Wozu sind wir – wozu ist unsere Gemeinde – da?

Was ist unser Auftrag von Gott her – hier in Fuhlsbüttel?

 

Und die anderen Fragen sind:

 

Wie können wir den christlichen Glauben an die kommenden Generationen weitergeben – wie können wir am besten zeigen, wer wir sind und was uns wichtig ist, damit wir (wieder) Gesicht im Stadtteil bzw. Quartier gewinnen?

 

Der Standortnetzplan hat in diesem Zusammenhang sicher nur eine diskussionsanstoßende Funktion.

 

Pastor Georg WarneckeLukas 

Ein Herz für Kinder?


Wer hat Lust und Zeit, an Angeboten für Kinder in unserer Kirchengemeinde mitzuwirken? Sowohl für Projekte (einzelne Aktionen, Nachmittage, Gottesdienste, Freizeiten usw.) als auch für regelmäßige (Gruppen)Angebote freue ich mich über Menschen, die sich mit ihren Fähigkeiten ehrenamtlich einbringen wollen.

Bei Interesse einfach mal Kontakt aufnehmen:

per Mail: wfheins@web.de; per Telefon: 040 - 51320599 oder direkt, persönlich – am besten bin ich dienstags bis donnerstags im Gemeindehaus zu erreichen

Im Zentrum das Kreuz und im Brennpunkt der Adler


Wussten Sie, dass St. Lukas eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis ist? 

Das tonnenartige Gewölbe, das Gestühl, die Kanzel bis hin zum Lesepult aus dunklem Eichenholz mit handgeschnitzten Details beeindrucken jeden Besucher. Einigen Gemeindemitgliedern war aufgefallen, dass manchmal zu den Gottesdiensten das Lesepult gewechselt wurde: So kann es das schlichte Plexiglaspult sein oder es befindet sich auf dem Adler mit ausgebreiteten Flügeln. Aufgrund von Nachfragen einiger Gemeindemitglieder hierzu konnte unser ehemaliger Pastor Jürgen Stäcker insbesondere zum Chorraum der Kirche befragt werden. Er äußerte sich wie folgt:


"Zur Einweihung der „neuen“ St.Lukas-Kirche am 4. Advent 1938 hat der Bildhauer Oskar E.Ulmer zusammen mit dem Architekten Bernhard Hopp ab 1935 mit der Gestaltung der Apsis der Kirche ein „Gesamtkunstwerk“ geschaffen, aus dem man die wichtigsten Aussagen des christlichen Glaubens von links nach rechts ablesen kann. An der Stirnseite des linken Ganges war – bis dort ein Durchgang zur Gedächtniskapelle geschaffen wurde – eine Mandorla (mandelförmige Darstellung) angebracht, die die Geburt Jesu (Maria mit dem Kind auf der Mondsichel) darstellte (Inschrift: „Et incarnatus est“ = „und ist Mensch geworden“).

Es folgt das linke Fenster mit der Darstellung von Jesu Taufe. Die Bilder des Flügelaltars zeigen links vom Kreuz vier Ereignisse aus Jesu Leidensgeschichte, im Zentrum steht das Kreuz mit dem gekreuzigten Christus, rechts davon sind vier Osterereignisse zu sehen. Das rechte Fenster stellt Jesu Himmelfahrt dar und an der Stirnseite des rechten Ganges sitzt in der Mandorla der wiederkommende Herr unter dem Schriftzug „Et iterum venturus est cum gloria“ („Und er wird wiederkommen in Herrlichkeit“).

Hinter dem Altar ist die Inschrift zu lesen „Diesen hat Gott auferweckt: des sind wir Zeugen“. Und diese Botschaft wird vom Lesepult aus, dem Adler, verkündigt. Er steht dort, wo sich alle Strahlen einer Parabel – als solche kann man die Darstellung des  Lebens Jesu im Chorraum unserer Kirche verstehen – treffen: im Brennpunkt.

Die Darstellung des Lese pults bezieht sich auf die Offenbarung des Johannes, Kapitel 4, 7-8. Dort umgeben vier himmlische Gestalten den Thronsitz Gottes („gleich einem Löwen, gleich einem Stier, gleich einem Menschen, gleich einem fliegenden Adler“) und sie rufen wie die Seraphim in der Vision des Propheten Jesaja (Kapitel 6) „Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr, der Allmächtige“. Dieser Ruf ist aufgenommen in dem Schaft des Lesepultes, der die Pultplatte trägt, in dem dreifachen „SANCTUS, SANCTUS, SANCTUS“ (heilig).

Und der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes. So wird Gottes Heiligkeit mit dem dort vom Pult aus verkündeten Gotteswort aller Welt kundgetan. So verkündigt uns die Gestaltung unserer St. Lukas-Kirche das Evangelium von Jesus Christus, noch bevor das erste Wort gesagt ist!"

Flüchtlinge in der Flughafenstrasse


Es ist auffallend still an diesem Morgen auf dem Gelände der neuen Flüchtlingsunterkunft an der Flughafenstraße.

Und Angela Piechaczek, die für das „Sozialmanagement“ zuständige Sozialpädagogin, hat ausnahmsweise ein bisschen Zeit.

Denn sonst stehen die Flüchtlinge Schlange vor dem kleinen Büro im Container, brauchen Auskunft, Hilfe beim Ausfüllen der Papiere und Beratung.

Heute sind einige zum Jobcenter unterwegs, andere sitzen in den ehrenamtlich organisierten „Gesprächsrunden Deutsch“.

Was wird gebraucht und was wird nicht gebraucht in dieser Unterkunft, wo sich zwei Unterkunftsleiter, ein technischer Dienst, die Sozialpädagogin und demnächst noch eine weitere Kollegin um die Dinge des alltäglichen Flüchtlingslebens kümmern?

Hier leben etwa 170 alleinstehende, meist junge Männer – die meisten aus

Eritrea, Syrien und Afghanistan, aber auch aus verschiedenen afrikanischen Ländern und vom Balkan - und einige Familien. Es gibt einen Runden Tisch und ehrenamtliches Engagement aus der Nachbarschaft (wie z.B. die Deutschkurse), aber auch noch ein paar recht dringliche Wünsche, wie

  • • „Patenschaften“ deutscher Familien mit syrischen Familien, also ein wenig Kontakt und Unterstützung in dem fremden Alltag.
  • • Sportangebote für die vielen jungen Männer, die sich für Fußball und Volleyball begeistern (und vielleicht ein paar Bälle, Volleyballnetze und andere Sportgeräte)
  • • Bettwäsche, Handtücher und Fleckerlteppiche in ordentlichem Zustand (z.Z. bitte keine Kleiderspenden)
  • • weitere Hilfe bei Behördengängen
  • • Kindergartenplätze für ein paar über Dreijährige, die die Welt erkunden wollen und einheimische Freunde brauchen.
  • • zusätzliche Räume für Gruppenarbeit, Deutschkurse, Material, Spenden.

Demnächst wird eine Gartengruppe aktiv, die sich um die Außengestaltung der Anlage kümmern wird. Dann wird man sich über Gartengeräte, winterfeste Gartenmöbel und Pflanzen freuen.

Aber bitte nicht einfach anliefern und vor die Tür stellen! Das gilt für alle Arten von Spenden!

Viele Menschen sind hier auf engem Raum zusammen, aus sehr unterschiedlichen Kulturen. Die einen machen schon Pläne für die Zukunft, die anderen sind einfach nur dankbar, dass sie angekommen und in Sicherheit sind.

Es gibt einen ehrenamtlichen Koordinator für Wünsche und Angebote. Sie erreichen ihn unter: nadrowskirolfdieter@gmail.de