Aus zweien wird eine

– die Fakten zur neuen Kirchengemeinde Emmaus 


Am 1. Januar 2027 ist es so weit: Die Kirchengemeinden  Ohlsdorf-Fuhlsbüttel und  St. Lukas fusionieren zur 
Ev.-Luth. Kirchengemeinde  Emmaus Ohlsdorf-Fuhlsbüttel. Was das bedeutet – und was bleibt – hier in Kürze.

Der Name Emmaus ist kein zufälliger Name. Er erinnert an die Begegnung zweier Jünger mit dem auferstan­denen Jesus auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24): ein Aufbruch, ein Wiedererkennen, ein Neuanfang. Ein Name, der gut zu dem passt, was hier gerade entsteht.

Die Zahlen

Rund 4.400 Mitglieder zählt die neue Gemeinde. Geleitet wird sie von einem Kirchengemeinderat mit voraussichtlich 14 Mitgliedern, davon drei Pastorinnen (2,5 Stellen), ab März 2028 dann zwei  Pastorinnen (1,5 Stellen). Neun Mitarbeitende – die meisten in Teilzeit – und viele engagierte Ehrenamtliche tragen die Gemeindearbeit.

Was sich verändert – und was trägt

Die Kirche St. Lukas mit dem Gemeindehaus am Hummelsbütteler Kirchenweg bleibt unser stabiler Standort. Für die  Kirche St. Marien mit dem Gemeindehaus Am  Hasenberge gilt: Wir halten sie so lange wie möglich – 
wissen aber, dass wir sie perspektivisch werden aufgeben müssen. Wann genau, ist noch offen. Gottesdienste 
finden weiterhin jeden Sonntag statt, im Wechsel der beiden Kirchen. Die Büros bleiben zunächst wie 
gewohnt erreichbar.

Was uns ausmacht

In der neuen Gemeinde Emmaus schlägt ein lebendiges Herz: rund 30 Menschen  singen in unserer gemeinsamen Kantorei, rund 30  Konfirmand*innen starten pro Jahrgang, 60 Senior* innen treffen sich in drei Seniorennachmittagen, 25  Kinder in zwei monatlichen Kindergruppen. Im Schnitt kommen jeden Sonntag 30 Menschen in den Gottesdienst – und zusammen trinken wir pro Woche rund  16 Kannen Kaffee. Und fast genauso viel Tee. Wir engagieren uns in zwei Stadtteilnetzwerken und  haben mit Bibelgespräch, Filmabend und vielem mehr ein reichhaltiges geistliches Programm. Dazu zwei  evangelische Kitas: die Ev. Kita Ohlsdorf in der Fuhlsbüttler Straße und die Ev. Kita St. Lukas in  gemeindlicher Trägerschaft mit 9 Mitarbeiterinnen am Hummelsbütteler Kirchenweg.

Der Festgottesdienst

Gefeiert wird am 10. Januar 2027 – mit einem Festgottesdienst um 11 Uhr in der Kirche  St. Marien. Alle sind herzlich eingeladen!

Was gerade passiert – und was noch kommt

Bis zum 1. Januar 2027 – und auch danach – gibt es viel zu  gestalten. Die Kirchengemeinderäte beider Gemeinden arbeiten engagiert daran in verschiedenen Gruppen: Verwaltungsabläufe und Büroprozesse werden angeglichen, die Haushalte zusammengeführt, ein gemeinsamer Haushalt für 2027 geplant, ein Gebäudeplan entwickelt und die Personalplanung abgestimmt. Vieles ist im Fluss – und das ist gut so.


Und Sie und Ihr? Eine Gemeinde ist mehr als ihre  Strukturen – sie lebt durch die Menschen, die sie tragen. Viele von Ihnen kennen ihre Gemeinde seit Jahren, manche seit Jahrzehnten. Dieses Wissen, diese  Verbundenheit und all das, was Sie einbringen: das ist ein Schatz, den wir in die neue Gemeinde Emmaus  mitnehmen wollen. Wie Emmaus aussieht und was sie ausmacht, das gestalten wir gemeinsam. Wir sind  gespannt auf das, was entsteht, und freuen uns auf 
Begegnungen, Gespräche und alles, was noch kommt.


   Britta Eger


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